Link (Stadt) und Beck (DBI) entdecken die ziemlich vielen migrantischen GründerInnen in Duisburg

Die Stadt hat eine Studie in Auftrag gegeben um herausfinden zu lassen wie Unternehmen in Duisburg, die von Einwanderern betrieben werden, sich auf Duisburg auswirken.

Für rund 41.000 Jobs sollen die etwa 6.000 Unternehmen jeglicher Grössenordnung und Branche in unserer Stadt  „verantwortlich“ sein.

Darüber berichtet aktuell auch die WAZ.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article408410844/migranten-in-duisburg-ihre-firmen-bringen-duisburg-40600-jobs.html

Tja, neben all dem was sich sonst so in Bezug auf Ein- und Zuwanderung in Duisburg und in Deutschland ereignet eine schöne Entwicklung und Meldung.

Schon länger hat man diese Zielgruppe im Visier, wahrscheinlich ist sie auch die einzige die noch nennenswert Schwung in die Duisburger Wirtschaft bringt und bringen kann.

Fragwürdig ist allerdings warum dies alles so lange dauerte bis man entdeckte wie wichtig ausländische bzw. migrantische Gründungen sind.

Das hängt natürlich damit zusammen, dass man bisher immer nur auf die Grossunternhemen schielte, die sich meist mit Stahl u.ä. beschäftig(t)en. Deren Zeit ist quasi zu Ende.  Ich gehe daher davon aus, dass einem wie Link und auch einem wie Beck nichts anderes übrig bleibt als sich nun denen zuzuwenden mit denen sie werblich für sich selbst noch etwas „reissen“ können. Ich glaube aber nicht, dass sie wirklich mit Herzblut dabei sind. Es ist eine schiere Frage des politischen Überlebens im Sinne von:

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Fazit:

Überbewerten würde ich das derzeitige Kuscheln nicht. Und ich würde mich auch nicht vor den Karren spannen lassen.

Dazu passt auch diese News:

https://www.spiegel.de/karriere/fachkraeftemangel-einwanderer-in-vielen-berufen-unverzichtbar-a-7dd25ab8-f3cc-4a6a-8be9-fb86b4616f0e