Fragen an die Stadt: Was ist mit den knapp 200.000 EURO für die City passiert?

Im Herbst letzten Jahres war die Rede von knapp 200.000 EURO für die City um dort leerstehende Ladenlokale anzumieten, weiterzuvermieten sowie sonstige Belebungsmaßnahmen zu finanzieren. Das Geld sollte vom Bund kommen.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/laeden-statt-leerstand-duisburg-bekommt-geld-fuer-innenstadt-id230965088.html

Fraglich ist, was bisher passiert ist? Eine eilige Notwendigkeit seitens der Stadt die City zu beleben besteht ja aufgrund der anhaltenden Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen nicht.

Trotzdem habe ich heute nachgefragt.

Guten Abend,

ich habe folgende Pressefragen:

Im Herbst letzten Jahres gab es die Ankündigung Geld vom Bund für Investitionen in der/für die City zu erhalten. Es waren rund 200.000 EURO im Gespräch.

-Wurde das Geld inzwischen ausbezahlt bzw. abgerufen?

-Wenn ja, wie wurde es investiert – in welche konkreten Maßnahmen?

-Wenn nein, wann steht es zur Verfügung und in welche Maßnahmen soll konkret investiert werden?

Gruß

www.duistop.de

M. Schulze

Fragen an die Stadt wegen OZG und Cyclomedia-Aufnahmen

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) sieht vor, dass die Verwaltungen in Deutschland (bundesweit, landesweit, kommunal) ab dem 1. Januar 2022 rund 575 Leistungen online/digital anbieten sollen. Das ist natürlich frommer Wunschtraum und wie wir während der Pandemie erleben dürfen weit weg von jeglicher Realität und sinnvollen Realitätseinschätzung. Trotzdem frage ich aktuell mal nach wie es darum steht. Ausserdem geht es in meiner Anfrage um die Fa. Cyclomedia, die ab dem 10. April in Duisburg mit ihren Erfassungswagen und 360-Grad-Kameras unterwegs sein wird.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/spezial-kameras-machen-in-duisburg-360-grad-panoramabilder-id231969385.html

https://www.duisburg.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Duisburg/102010100000121279.php

Guten Tag,

ich habe folgende Pressefragen:

1. Welche Online-Services wird Duisburg gemäß den Vorgaben des OZG ab 1.1.2022 vollumfänglich (digital/online) anbieten?

575 OZG-Leistungen wurden dazu in 14 Themenfelder unterteilt:

https://www.onlinezugangsgesetz.de/Webs/OZG/DE/umsetzung/themenfelder/themenfelder-node.html

https://informationsplattform.ozg-umsetzung.de/iNG/app/intro

2. Die Fa. Cyclomedia wird ab dem 10. April im Stadtgebiet mit ihren Erfassungswagen unterwegs sein und Panorama-Bilder vom Stadtgebiet/Straßenbilder erstellen.

a) Werden dabei alle Strassen und Wege inkl. Beschilderungen etc. erfasst?

b) Werden die Aufnahmen dann auch online für alle BürgerInnen zur Verfügung gestellt, angeblich nein? Wenn nein, warum nicht?

c) Welche Kosten entstehen durch die Beauftragung des Unternehmens?

d) Welche Einsparungen(Kosten, Personal) entstehen durch die Beauftragung des Unternehmens?

e) Erfolgte die Auftragsvergabe wie gewohnt durch eine Ausschreibung?

Mit freundlichem Gruß
www.duistop.de
M. Schulze

Für 170.000 im Jahr muß ’ne Oma lange stricken! OZG-Umsetzung umgesetzt?

Ich greife mit diesem Artikel zwei Themen auf die schon diverse Male auf meiner Agenda standen, doch man kann nicht oft genug auf die Mißstände dahinter verweisen. Corona verstärkt diese noch auf fatale Weise, weil wahrscheinlich Geld für die Umsetzungen fehlt. Deshalb werden ja gerade erneut Forderungen laut, die Kommunen doch endlich zu unterstützen die in der Vergangenheit angeblich so unverschuldet in ihre prekären Lagen gerieten. Ich sage nur: 13 Mio. Miese bei The Curve.

Zum einen geht es in diesem Artikel erneut um die exorbitante Bezahlung von Personal in städtischen Beteiligungsfirmen, das so wenig Sinnvolles auf die Reihe kriegt, dass es ECHT weh tut.

Aus dem Hause DuisburgKontor kommt aktuell eine Duisburgistecht-Idee die die BürgerInnen einspannt die dabei brav ihre Geschichten zu Corona erzählen dürfen. Und ich dachte die Kampagne wäre so ausgelegt, dass man nicht unbedingt DuisburgerInnen von Duisburg überzeugen bzw. belanglose Corona-Geschichtchen aufwärmen muß, die man sich auch gut ohne Duisburg-Beispiele vorstellen kann, werden sie doch von jedem Boulevardblättchen aus allen Landesteilen seit Pandemiebeginn ständig durchgekäut.

Willst auch du deine persönliche Mutmach-Geschichte erzählen?
Dann melde dich unter nils.halberscheidt@radioduisburg.de oder j.giewald@duisburgkontor.de

Nee, will ich nicht? Mir geht das Thema nämlich so auf den Sack.

Angesichts des Umstandes, dass Kontor-Boss Kluge pro Jahr 170.000 EURO einsackt (plus Altersvorsorge) ist das erneut ein  Beweis für seine absolute Überbezahlung und ebenso absolute Unterfähigkeit.

http://duisburgistecht.de/duisburg-ist-echt-nah-dran/

Das Ganze ist ein Job für ein, zwei Praktikanten/-innen und könnte ganz locker nebenher laufen. Wenn überhaupt.

Schön, dass dabei auch die Sparkasse durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Bonn  etwas absondern darf. Ich hätte gerne -wenn schon denn schon-  gewusst, wie der Mann unter Corona leidet, stattdessen erfahre ich wie toll die Sparkasse sich sozial kümmert.

http://duisburgistecht.de/duisburg-ist-echt-nah-dran/dr-joachim-bonn-vorstandsvorsitzender-sparkasse-duisburg

Mehr Output aus dem Laden (=DuisburgKontor) kommt aktuell nicht. Ausser dies hier vielleicht, das eine klitze-kleine Erwähnung verdient: https://www.duisburgkontor.de/aktuelles/detail/duisburger-kunst-kommt-raus-auf-die-strassengalerie/

Ach ja, bevor ich es vergesse, „Echt-Nah-Dran“ ist in Corona-Zeiten ein ziemlich unpassender Claim.

Ähnlich viel (wahrscheinlich sogar mehr) wie Herr Kluge vom Kontor dürfte auch der neue CIO* der GfW pro Jahr kassieren, der vor über zwei Monaten sein Amt antrat. Rasmus Beck hat aber seitdem nicht eine einzige PR-Meldung rausgehauen, was eigentlich der Ausweis für absolute Untätigkeit ist, besonders in Duisburg, wo jeder Furz als Glanzleistung verkauft wird.

https://www.gfw-duisburg.de/aktuelles/presse/

Während also kleine HändlerInnen und Gastronomen um ihre Existenz kämpfen, Gesundheitspersonal um PatientenInnen, lassen es sich diese Typen gut gehen, top-bezahlt und ohne Leistungsnachweise.

Die beiden sind übrigens auch nur zwei Beispiele von vielen, ich könnte damit munter fortfahren.

Zum zweiten will ich erneut das Thema Digitalisierung aufgreifen. Eigentlich müsste es bei dem Thema ja so richtig abgehen, aber in Wirklichkeit tut sich nichts. SmartCityDuisburg ist anscheinend komplett eingepennt. Als ein Beispiel greife ich die Sache mit dem 3D-Scan des Rathauses erneut auf und als zweites die Modernisierung der Strassenbeleuchtung. Bei beiden Themen ist ausser großspurigen Versprechungen seit 18 bzw. acht Monaten nichts Relevantes mehr passiert.

https://www.duisburg.de/microsites/smartcityduisburg/news/Rathaus20.php

https://www.duisburg.de/microsites/smartcityduisburg/news/smarte-beleuchtung.php

Beim ganz grossen Thema, der Umsetzung des OZG, wohl auch nicht.

https://www.onlinezugangsgesetz.de/Webs/OZG/DE/umsetzung/umsetzung-node.html;jsessionid=96A74AF44A4A637A95EB86AE1BC1504D.2_cid373

https://www.onlinezugangsgesetz.de/Webs/OZG/DE/umsetzung/servicestandard/servicestandard-node.html

Ab 2022 sollen laut Gesetz ziemlich viele der regelmässig digital bzw. online möglichen Leistungen der Stadt auch tatsächlich digital bzw. online angeboten werden.

Das vorerwähnte Onlinezugangsgesetz (OZG) und auch das EGovG NRW sind voll von derart tollen Versprechungen, dass man es kaum glauben kann.

https://www.wirtschaft.nrw/das-programm-digitale-verwaltung-nrw

Tja, womit ich bei meinem Fazit und Ausblick wäre: Es reicht künftig nicht mehr einen Online-Terminplaner einzusetzen, der ja bisher auch nur für einige wenige Bereiche angeboten wird.

Allen die nun halbwegs verstanden haben wie der Hase erneut laufen wird sei angekündigt, dass die Stadtoberen die Rückständigkeiten und Ausfälle  bei der Umsetzung von OZG etc.  auf die leere Kasse sowie die anderweitigen Probleme im Zusammenhang mit Corona schieben werden.

Ja, um Ausreden sind die noch nie verlegen gewesen.

 

*) CIO = Chief Incompetent Officer

 

 

 

Genehmigte Perversion in Reinkultur?!

Dass der Bundes- und Weltfussball es schafft sich mit Corona-Konzepten durchzusetzen und seine obersten Ligen bzw. Teams weiterhin spielen zu lassen war erwartbar.

Heute in wenigen Stunden um 20:45 Uhr kann man, wenn man denn ins Schauinsland-Stadion käme, erleben, wie Spitzensport pervertiert ist.

Natürlich geht es dabei nicht um Sport, es geht ums Geld. Vor allem ums TV-Geld.

Wenn gleich Deutschland gegen Island antritt, dann wird um die Tickets zur WM in Katar gespielt, dort wo nicht nur alle klimaschützenden Regeln ausser Kraft gesetzt werden müssen um das Leben von Spielern aus aller Welt während der WM  erträglich zu machen, dort wo Billiglöhner wie Sklaven teils bis zum Tode schuften.

So kommt alles zusammen was an dem Zirkus zutiefst kristisierbar ist.

Plus die lokale Portion an Geisteshaltung die einen eigentlich ständig schreien und kotzen lassen müsste.

Kinder, Jugendliche und Amateure dürfen seit zig Moanten ihren Sport nicht ausüben, aber einen Duisburger OB lässt dieser Umstand scheinbar kalt und er „erlaubt“ -zumindest habe ich nicht vernommen dass er die Austragung des Länderspiels kritisiert oder unterbindet- den Bestverdienenden hier zu kicken um dann 2022 nach Katar fliegen zu dürfen.

Das Ganze legt eine Geisteshaltung offen die schon ziemlich schizophren anmutet.

Und: Kann es sein, dass man den OB heute Abend im Stadion antrifft? Sowie weitere „wichtige“ Leute die sich gerne mal ein Spitzenspiel wieder live angucken?

Ist das dann nicht ähnlich zu verurteilen wie sich beim Impfen vorzudrängeln?

 

 

 

Fragen an die Stadt zu kostenlosen Coronatests

Guten Abend,

ich habe folgende Anfrage zu den kostenlosen Coronatests:

Seit letzter Woche kann man auf www.du-testet.de Termine für kostenlose Coronatests vereinbaren.

Mein Fragen dazu:

1. Wieviele Menschen können derzeit pro Woche gestestet werden (Stand morgen Montag 15. März) und auf welche Kapazität(en) = mögl. Testanzahl pro Woche soll der Service ausgebaut werden?

2. Wie lange sollen die Tests (einmal pro Woche, ab 7. Lebensjahr) kostenlos möglich sein?

3. Wie hoch sind die Kosten pro Test?

4. Wer bezahlt die Tests?

5. Fallen Kosten für die Teststationen/den Betrieb der Teststationen an, zB Steinhof, TAM etc., und wenn ja, wer zahlt diese Kosten?

6. Für den Fall das die Stadt Kosten übernimmt (Tests, Betrieb der Teststationen usw.), in welchen Fällen war die Kostenentscheidung jeweils vom Rat getroffen/gebilligt worden?

Mit freundlichem Gruß

www.duistop.de
Michael Schulze

Kostenlose Corona-Schnelltests buchen. Das kann teuer werden.

Auf der nagelneuen Website www.du-testet.de kann man seit letzter Woche wöchentlich einmal einen Testtermin in den sieben Stadtbezirken an unterschiedlichen Orten buchen. Der ca. 15 Minuten dauernde Test ist kostenlos. Wer in Duisburg wohnt und mindestens sieben Jahre alt ist kann den längst überfälligen Service in Anspruch nehmen.

https://www.duisburg.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Duisburg/102010100000119819.php

Erstellt hat die Online-Terminvergabeseite die ortsansässige Firma Krankikom. Alexander Kranki der Mitinhaber ist auch beim Verein Wirtschaft für Duisburg aktiv und lobt ansonsten die Stadt und den OB immer ganz dolle.

Die Website ist zwar recht dürftig und die Datenschutzerklärung ebenso, dort steht nämlich z.B. nicht wer denn genau für den Datenschutz verantwortlich ist, aber ansonsten scheint’s zu klappen. Bis auf einige Anfangswehen, als anstatt einer Terminbestätigung per Mail direkt das Testergebnis kam. LOL.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/testergebnis-statt-anmeldebestaetigung-verwirrt-duisburger-id231789473.html

Systemstörung, Schwamm drüber, kann passieren.

Schwerer wiegt da die Tatsache, dass mal wieder nur online gedacht wurde. Anstatt auf der Website auch eine Telefonnummer anzugeben. Das wäre dann die 940049.

Im Süden wird u.a. im Steinhof getestet, dort ist die Gattin des OB Geschäftsführerin des Eventbereichs. Und dort wurde bereits vorher ein Schnelltest zu rund 40 EURO angeboten – von 15minutentest.de.

https://15minutentest.de/duisburg/

Die machen das anscheinend auch weiterhin, nun eben auf Kosten von … – upps, ja von wem überhaupt?

Und wer bezahlt die Tests in all den anderen Testorten wie z.B. Apotheken?

Bund, Land, Stadt, … alle drei? Und was kostet ein Test, etwa auch 40 EURO? Wahrscheinlich eher nicht, es käme ja durchaus ev. ein Mengenrabatt zum Tragen.

Ich habe nicht nachgerechet wie gross die Testkapazitäten sind, aber wenn sich nur 10% der DuisburgerInnen wöchentlich einmal testen lassen könnten und würden, und das 10 Wochen lang, dann kämen locker

50.000 mal 10 x 40 EURO = 20 Millionen EURO

zusammen.

Vorausgesetzt der Test kostet weiterhin 40 EURO. Wenn nicht, dann war er aber vorher ziemlich kostspielig, als man noch selbst dafür zahlen musste.

Ich frage mal zur Sicherheit bei der Stadt nach. Mich würde auch interessieren ob Testorte wie z.B. der Steinhof etwas für die „Flächennutzung“ erhalten*) und was Krankikom für die „hübsche“ Website bekommen hat.

*) Was das Testzentrum im TAM kostet wollte man mir bei der Stadt allerdings bisher nicht sagen, ich denke auch diesmal wird gemauert was das Zeug hält.

 

 

 

Ankündigungs-MeisterInnen aus der SPD – Heute: Frau Demming-Rosenberg

Vor einigen Tagen hatte ich mich in einem Artikel über die Maskenversendung unseres allseits verehrten LEBENSWERT-OBs gewundert. So hatte ich eine solche Maskenaussendung an Bedürftige (u.a. Hartz-IV-Beziehende) genauer hinterfragt. Im Prinzip ist das Ganze ja eine gute Idee, denn wer eh schon wenig Geld hat bekommt Masken geschenkt, um sich und andere schützen zu können und muß diese nicht kaufen. Man kann also dem OB verdammt dankbar sein.

Link sendete deshalb den betreffenden/betroffenen DuisburgernInnen Mitte Februar jeweils 10 Masken zu. Wahrscheinlich!!! Angeblich!!! Vielleicht!!!

 

Beiliegend ein jeweils von ihm unterzeichneter Massenbrief (s.o.) auf einem städtischen Briefbogen. Was erstaunlicherweise fehlt sind weitere Absenderangaben wie Amtsstelle, Adresse, Tel.-Nr, Mailadresse, DuisburgistECHT-Logo (LOL) usw. Und der Brief ist nur auf deutsch.

Ebenfalls fehlt eine Gebrauchsanweisung, z.B. dazu wie oft die Masken benutzbar sind und wie man sie reinigt.

Ebenfalls fehlen Angaben wer die Masken hergestellt bzw. gehandelt hat, lediglich die Prägung „KN95“ ist zu erkennen. Dies deutet schon mal daraufhin, dass es sich um Masken gemäß chinesischen Kennzeichen-Kriterien handelt.

Ob die Masken sicher sind kann man zumindest daran nicht erkennen. Und genau aus diesem Grunde wurden mir die Masken samt Brief auch zugesandt.

Ich habe daraufhin an OB Link sowie an das BMG (Bund) und das Gesundheistministerium des Landes NRW Fragen gemailt um ein wenig Licht ins Maskendunkel zu bringen.

Denn wie am 2. Februar Frau Demming-Rosenberg von der SPD typisch grosspurig und im Vorfeld vorauseilend dankbar verkündete, sollen  alle Bedürftigen in Duisburg vom Bund und Land kostenlos Masken bekommen.

https://spd-ratsfraktion.de/demming-rosenberg-spd-begruesst-kostenlose-schutzmasken-fuer-beduerftige/

Wie so oft ist auch Frau Demming-Rosenberg dann aber nicht hingegangen und hat das Ganze mal hinterfragt und geprüft, ob alles so abläuft wie von ihr selbst vollmundig angekündigt. Nein, sie hat sich sicherlich auf den Genossen OB verlassen. Oder sie hat Kenntnis von dem was ich herausgefunden habe und schweigt.

Was ich herausgefunden habe, weil mir der OB wie immer nicht, dafür aber die beiden anderen, BMG (Bund) und Gesundheitsministerium des Landes NRW, geantwortet haben, ist Folgendes:

Der Bund hat Masken ans Land geliefert, die aber an Duisburg nicht weitergereicht wurden.

Das Land hat die betreffenden Masken (s.o.) geliefert, und zwar 210.000 Stück, samt Handhabungsanleitung und Online-Link dazu, alles auf deutsch.

Die Masken sollen stichprobenweise untersucht worden sein, doch Lieferanten- und Produkthinweise sowie Stichproben-Ergebnisse bekam ich nicht.

Ich bekam aber die Stückzahl genannt, die auch Demming-Rosenberg nannte, nämlich 210.000 Stück.

Nun ist es so, dass in Duisburg im Januar/Februar durchgehend rund 36.000 Hartz-IV-Berechtigte gemeldet waren, plus soundsoviele SGB XII- und Wohngeldberechtigte. Alles in allem zu viele für 210.000 Masken, wenn ich, wie Link,  jeweils 10 Stück pro Person verschicke.

Frage also: Wer hat warum keine Masken bekommen oder wer hat vllt. nur eine statt 10 Stück bekommen?

Und: Wer würde sich am wenigsten darüber „keine bekommen zu haben“ beschweren?

Fazit:

Ich war bisher nie besonders erpicht darauf über Corona und all das Geschehen rund um Corona zu schreiben. Diesmal musste es aber mal wieder sein. Vor allem weil mich diese ekelhaft schleimige versprechen-und-dann-nicht-halten-Unkultur, die ich hier vermute, so dermassen ankotzt, dass es kaum beschreibbar ist.

Vor allem wenn man dazu noch bedenkt, dass es zwei Jungspund-Schweizern gelungen sein soll für eine Maske 10 oder mehr EURO zu erzielen und sie mit Amigo-Hilfe ans BMG massenhaft zu verhökern und es zwei CDU/CSU-Abgeordneten gelungen ist Super-Provisionen für Maskendeals aufgrund wahrscheinlich nur weniger Telefonate einzuheimsen.

 

CityDu e.V. komplett inaktiv

Was hatte man sich vor zig Jahren bzw. Jahrzehnten alles vorgenommen, was ein Verein wie CityDu alles bewirken soll und kann. Und was ist davon übrig geblieben, nach dem unrühmlichen Abgang von Dagmar Bungert im letzten Jahr? Eigentlich gar nichts, ausser einer leeren Hülle, die auf ihrer News-Seite im Netz immer noch zuoberst den Innenstadt-Pakt von 2018(!!!) zelebriert.

Ich hatte das Thema schon mehrfach, auch zu Bungerts Zeiten, aber langsam wird es oberpeinlich.

Genauso oberpeinlich wie die Kampagne von DuisburgKontor mit dem Slogan „Duisburgistecht“. Seit Monaten gibt es pressemässig nichts Neues und ich frage mich weiterhin, was machen all die gutbezahlten Leute wie GF Kluge & Co. eigentlich den ganzen Tag?

Ausser ein paar Posts bei Facebook posten, die aber vielfach auch nur Durchgekautes aus anderen Quellen beinhalten, gibt es tatsächlich nichts.

Immerhin 2.595 Personen gefällt das und 2.828 haben das abonniert – Stand: 7.3.2021 um 15 Uhr. Es muß sich größtenteils um städtische Angestellte handeln bei denen die Like-Verpflichtungen im Arbeitsvertrag stehen.

Nun könnte ja eigentlich GfW-CEO Rasmus Beck in diese Untätigkeitslücken vorstossen, aber ich glaube der Mann ist mit der Umbenenung der GfW beschäftigt und wahrscheinlich auch mit einem neuen Online-Auftritt.

Das wird alles ein Schweinegeld kosten, nach unheimlich viel Gutem aussehen, aber am Ende nichts von Bedeutung hervorbringen.

Und dass der Laden auch nicht uptodate ist merkt man schon daran, dass sich die GfW als Beraterin in Sachen Corona anbietet, aber nicht in der Lage ist ihre Website aktuell zu halten:

https://www.gfw-duisburg.de/corona/

Hier der betreffende Screenshot von heute um 19.20 Uhr zum Beweis:

 

 

Ziemlich ruhig ums Mercatorviertel

Neben den beiden Hauptrollen beim Kampf um die Aufmerksamkeit in Sachen Duisburg-Image-Vermarktung, 6-Seen-Wedau und Am-Alten-Güterbahnhof, geht es eigentlich auch um weniger prominente Investitionsvorhaben, die aber anscheinend vollkommen aus dem Fokus geraten sind.

Z.B. das Meractorviertel: http://mercatorviertel.de/

In normalen Zeiten kein Ladenhüter, direkt am Rathaus gelegen und nahe an der Innenstadt und am Innenhafen, ist das sog. Mercatorviertel schon lange nicht mehr offiziell erwähnt worden. Bisher wurde dort nur das sog. Baugebiet 5 an Blankbau vergeben, bzgl. des Baugebiets 3 sei man seitens der Gebag in Gesprächen und die Gebiete 1, 2 und 4 sind  nachwievor ohne Interessenten. (Anmerkung: Stand Januar 2021 und anscheinend auch der von heute)

Ob es daran liegt, dass wir wegen Corona nunmal keine normalen Zeiten haben, ich weiß es nicht. Ich bin mal gespannt ob sich da noch was tut und was sich bei den vorgenannten zwei Hauptprojekten tut.

In Sachen Am-Alter-Güterbahnhof läuft ja gerade das Abstimmungsverfahren darüber, welchen der sieben Entwürfe, die ich sämtlichst alle total scheisse finde, die DuisburgerInnen denn nun am liebsten umgesetzt hätten.

Unter dem Begriff Meilenstein 4 hier nachzulesen:

https://www.am-alten-gueterbahnhof.de/die-reise/meilenstein-4/

Heute um Punkt 18 Uhr hatten sich 437 Leute an der Online-Abstimmung beteiligt. Kann man glauben, muß man aber nicht.

In Sachen 6-Seen-Wedau gibt es auch nicht viel Neues. Die jüngste News ist von Mitte Dezember letzten Jahres, hier nachzulesen.

https://www.6-seen-wedau.de/service/news/news-detail/vermarktung-wird-vorbereitet/

Ähnlich sieht es dort in Sachen Nahversorgungszentrum aus:

https://www.6-seen-wedau.de/fuer-investoren/grundstuecksvergabeverfahren-nahversorgung/

Nichts Neues seit Monaten.

Ach ja, wie es mit der ehemaligen Projektfläche an der Steinschen Gasse weitergehen soll, ist auch längst auf dem Haufen von Ex-Großankündigungen gelandet.

Abgesehen von diesen Projekten gibt es ja auch einige in privater Hand wie z.B. die zwei geplanten Torhäuser von Funke an der Düsseldorfer Strasse. Letzte News dazu waren im August 2020 öffentlich zu vernehmen.

 

Wenn der OBerkümmerer Dir Masken schickt …

… dann solltest Du, Transfergeld-berechtigt und/oder bedürftig, verdammt dankbar sein. Schließlich können 10 Masken Dein und das Leben anderer entscheidend verbessern helfen.

Wenn Du dann auch noch einen so lieben Begleitbrief bekommst, wie Mitte Februar in Duisburg geschehen, sollte Deine Dankbarkeit keine Grenzen kennen. Glückauf.

Soweit die übliche Schmalzrunde, nun die Fakten.  Nachdem man den Menschen im Lande vorgeschrieben hatte sich künftig nicht mehr mit selbstgemachten Masken bedecken zu dürfen, sondern mit FFP2- oder medizinischen Masken, wurde den Entscheidenden klar, dass es eine ziemlich grosse Gruppe gibt die sich das ja gar nicht leisten kann. Finanziell.

Um diesen Menschen (Transfergeldberechtigte und Bedürftige)  beizustehen versendete OB Link den betreffenden/betroffenen DuisburgernInnen Mitte Februar jeweils 10 Masken.

 

Beiliegend ein anscheinend von ihm unterzeichneter Massenbrief auf einem städtischen Briefbogen. Was erstaunlicherweise fehlt sind weitere Absenderangaben wie Amtsstelle, Adresse, Tel.-Nr, Mailadresse, DuisburgistECHT-Logo (LOL) usw.

Ebenfalls fehlt eine Gebrauchsanweisung, z.B. wie oft die Masken benutzbar sind und wie man sie reinigt.

Ebenfalls fehlen Angaben wer die Masken hergestellt bzw. gehandelt hat, lediglich die Prägung „KN95“ ist zu erkennen. Dies deutet schon mal daraufhin, dass es sich um Masken gemäß chinesischen Kennzeichen-Kriterien handelt.

Ob die Masken sicher sind kann man zumindest daran nicht erkennen. Und genau aus diesem Grunde wurden mir die Masken samt Brief auch zugesandt.

KN95-Masken erhalten nämlich kein CE-Zeichen und gelten bei vielen, ob zurecht oder zu unrecht, als nicht sicher bzw. nicht tauglich.

Nun, das lässt sich klären, ebenso wie einige andere Fragen die ich an Link und Haack senden werde. Ach ja: Warum hat eigentlich Herr Haack als Corona-Verantwortlicher nicht unterschrieben? Der Mann hat schließlich viel freie Zeit.

Guten Abend Herr Link, Guten Abend Herr Haack,

am 16. Februar wurde Bedürftigen in Duisburg jeweils 10 Schutzmasken zugesandt. Ein Begleitbrief wurde von Herrn Link unterzeichnet.

Dieser Brief enthält keine offiziellen Adressangaben/Postadressen, Tel-Nrn., Mailadressen und auch keine Hinweise wie die Maken zu handhaben sind (u.a. Reinigung).

Frage: Wieso fehlen diese Angaben?

Die Masken haben lediglich eine KN95-Prägung.

Frage: Sind sie auch sicher und genügen sie den Anforderungen an medizinische Masken, so wie Herr Link dies im Begleitbrief behauptet?

Bitte fügen Sie Belege bei (Hersteller, Händler, Herstelldatum, – ort, Chargen- nummer, Prüfnummer, usw.)!

Frage: Von wem (welchem Amt ö.ä.) wurden die Masken versendet, wahrscheinlich nicht von Herrn Link persönlich und wurden dabei die datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten?

Frage: Wer genau hat der Stadt die Masken geliefert/zur Verfügung gestellt/überlassen und geschah dies kostenlos?

Frage: Wie erhalten Nichtsesshafte (Menschen ohne festen Wohnsitz) solche Masken?

Gruß

www.duistop.de

M. Schulze