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In der Affäre um die kürzlich geschasste Chefin der wfbm wird nun die Staatsanwaltschaft konkret tätig. Sie hat im Zusammenhang mit den überzogenen Bezügen von Roselyne Rogg ihre Ermittlungen aufgenommen. Das gab die Behörde am gestrigen Mittwoch offiziell bekannt. Der ehemaligen Geschäftsführerin und dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden(bis 31.10.2017), Reinhold Spaniel, werden Untreue vorgeworfen. Rogg war vor wenigen Tagen entlassen worden.
Herr Spaniel, langedientes Duisburger SPD-Mitglied, äusserte sich bisher nicht zu der Sache und den Vorwürfen.
Die Bezirksregierung Düsseldorf (Kommunalaufsicht) nimmt inzwischen auch bereits die Stadtverwaltung unter die Lupe.
Ich habe heute folgendes Schreiben an die Bezirksregierung in Düsseldorf gesendet:
Guten Tag, Sehr geehrte Damen und Herren,
ich konnte der aktuellen Presse entnehmen, dass Sie bzw. die Bezirksregierung derzeit mit der Causa
wfbm-Duisburg / Bezüge der GF Rosalyne Rogg
befasst sein sollen.
Sollte dies zutreffen, kann ich Ihnen in der Angelegenheit sachdienliche Hinweise geben. So hatte ich bereits im Januar Herrn OB Link dazu angeschrieben und um die Veröffentlichung der Bezüge von Frau Rogg aufgefordert. Im Mai nochmals, ebenso auch Frau Rogg. Seit Juni habe ich dazu einen Antrag an der Rat der Stadt „laufen“ – gemäß §24 GO NRW.
Vllt. können Sie mir mitteilen wer die Sache in Ihrem Hause bearbeitet. Danke vorab.
Gruß
Michael Schulze
In Wedau wirds langsam ernst. Deshalb erreichte mich gestern ein Aufruf der äußerst engagierten Uferretter (www.uferretter.de) – genauer gesagt von Martin Dobberstein:
was ist passiert?
Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 1061-II – Wedau – liegt vom 25.07.2018 bis zum 14.09.2018 öffentlich aus.
Man kann ihn beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Eingang Moselstraße, 47051 Duisburg, montags bis donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr, in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 einsehen.
Online findet man den Plan mit Begründung und Umweltbericht sowie allen Gutachten im Ratsinformationssystem der Stadt Duisburg sowie unter http://www.6-Seen-wedau.de unter Service.
Leider hat die Stadt in dem Bebauungsplan die Geschoßhöhe der Gebäude direkt am Masurensee sogar auf 7 Geschosse erhöht, zudem eine extrem dichte Bebauungsform. Dias Verhältnis der bebauten Flächen liegt in aller Regel deutlich höher als es im Baugesetzbuch vorgesehen ist. So sind Bebauungen mit 60% bis 80 % auf den Parzellen keine Seltenheit, sondern die vorrangige Bauform. Das dadurch entstehende extrem hohe Verkehrsaufkommen hat die Bestandsbevölkerung zu tragen. Gutachten bescheinigen schlechteste Ergebnisse. Dennoch wird die Situation in der Begründung des Bebauungsplans schön geredet.
Das darf so nicht genehmigt werden!
Was könnt Ihr machen?
Während dieser Auslegungsfrist können Stellungnahmen beim Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement abgegeben werden.
Unten ein Formular wie eine Stellungnahme/ein Einwand aussehen kann/soll. Also helft mit diesen Bebauungsplan zu verbessern, schreibt Einwände!
Dein Name / Deine Adresse
An
Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Eingang Moselstraße, 47051 Duisburg
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Link,
sehr geehrte Damen und Herren,
gegen den am 25.07.2018 bekanntgegebenen Bebauungsplan Nr. 1061-II – Wedau möchte ich folgende Einwände vorbringen:
1.
2.
3.
…
(Hier bitte nacheinander die Punkte des Bebauungsplans aufführen, mit denen Du nicht einverstanden bist. Gleichzeitig Einwände schlüssig, nachvollziehbar und sachlich begründen. Mögliche Gründe für einen Einspruch können sein, dass Gesetze oder Verordnungen nicht beachtet wurden oder dass der Bebauungsplan dem Flächennutzungsplan inhaltlich widerspricht. Daneben kannst Du auf Aspekte hinweisen, die Ermessungsentscheidungen sind, beispielsweise wenn es um die mögl. Lärm- und Verkehrsbelastung geht.)
Ort, Datum, Deine Unterschrift
In der Sache Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH kann es in DUISTOP-Artikeln zu Fehlern kommen und statt des Kürzels wfbm das Kürzel wfmb auftauchen. Dies bitte ich zu entschuldigen.
Leider geht das auch in der sonstigen örtlichen Presse und auch in Verlautbarungen der Stadt ein wenig durcheinander.
Richtig ist laut Homepage der Werkstatt das Kürzel: wfbm.
Dies hat in einem konkreten Fall SpiegelOnline(SPON) recherchiert und lesenswert veröffentlicht. Es geht um Osnabrück.
Es erübrigt sich im Prinzip jedes weitere Wort dazu. Nur so viel: Ähnlichkeien mit Duisburg sind nicht ausgeschlossen.
Pressemitteilung des Friedensforums Duisburg zur Friedensfahrradfahrt der DfG-VK Nordrhein-Westfalen (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW)
Die Fahrradtour der DfG-VK macht Zwischenstation am Hamborner Rathaus
Jährlich veranstaltet die DfG-VK eine Friedensfahrt durch NRW. Dieses Jahr geht es von 4. bis zum 11. August per Fahrrad von Münster nach Roermond. Am zweiten Tag der Tour macht der Fahrradcorso einen Zwischenstopp in Hamborn.
Die Friedensfreunde aus Duisburg bereiten den Tourenfahrern einen herzlichen Empfang vor dem Hamborner Rathaus. Ein Informationsstand mit kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss warten auf die Tourengäste. Torsten Fischer vom Hamborner Heimatverein informiert über die Geschehnisse nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und klärt auf über die Lebensumstände der Hamborner in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Auch kulturell wird den Tourengästen ein Programm geboten. Frank Baier wird aus seinem Programm (und CD) „Keine Bange Leschinsky!“ Lieder aus den Zeiten der Bergbaustreiks und der Märzkämpfe vortragen.
Gäste sind am Sonntag, 5. August, um 15:00 Uhr vor dem Hamborner Rathaus herzlich willkommen!
Kontakt:
Friedliche Uferretter wurden durch die Polizei vom Familienfest 6- Seen- Wedau entfernt.
Text von Martin Dobberstein – Uferretter e.V. – www.uferretter.de
Gestern waren wir auf dem Familienfest 6-Seen-Wedau unterwegs, um die Menschen über die geplante Bebauung der Sechs Seen Platte mit siebenstöckigen Gebäuden zu informieren. Das schien dem Veranstalter GEBAG ein Dorn im Auge zu sein. So ließ die GEBAG unsere Vereinsmitglieder durch ihr Personal vom Fest entfernen. Dabei stellte sich gerade die Ordnungsgruppe von DuisburgSport ein Armutszeugnis aus. Nicht nur, dass sie keine genaue Begründung angeben konnten, waren hämische Sätze wie: „Ihr könnt ja ohne eure T- Shirts wiederkommen“ oder „Flugblätter verteilen verboten… wir wollen unseren Investor GEBAG nicht verärgern, oder?“ zu hören.
Wir Uferretter sind aber keine militante Vereinigung, sondern ein gemeinnütziger Verein und haben in Diskussionen auf Diskrepanzen in einem winzigen Teilbereich, des Bauprojektes hingewiesen. Es ist schon ein Armutszeugnis, dass die GEBAG unliebsame Meinungen, wie schon in der Planungsphase nicht hören will. Nein, man lässt einzelne friedlich Uferretter von der Polizei entfernen, weil man keinerlei kritische Stimme aushalten kann.
Die Initiative Uferretter verschärft ihren Protest gegen das Bauprojekt 6-Seen-Wedau. Ein Treffen in der letzten Woche zeigte wie sehr und wie zahlreich andere BürgerInnen bereit sind sich der Initiative anzuschließen. Der Protest der Uferretter gegen das geplante Bauprojekt 6-Seen-Wedau wird also immer lauter und stärker. Die Uferretter planen schon jetzt ein Bürgerbegehren.
Die Initiatoren erklären dazu Folgendes: Die schlimmsten Befürchtungen werden sich bestätigen. In unmittelbarer Ufernähe sind Bauwerke mit einer Bauhöhe von sieben Stockwerken geplant. Ziel der Initiative ist es prinzipiell alle Seen von Bebauungen freuzuhalten und allen Duisburgern weiterhin freien Zugang zu den Seen und freie Nutzung IHRER Naherholungsmöglichkeiten zu bieten.
Die Uferretter haben bereits einen Verein gegründet und benötigen natürlich auch Geld, um z.B. Anwälte zu bezahlen oder Werbe-Flyer zu drucken. Daher sind Spenden sehr wichtig. Eine Spendenquittung kann angefordert werden.
Spenden bitte an:
Stadtsparkasse Duisburg BLZ 350 500 00
Konto 0200339430 IBAN DE95 3505 0000 0200 3394 30
BIC DUISDE33XXX
Stichwort: Uferretter
Mehr Infos: www.uferretter.de
EINLADUNG
Wir laden zur 11. Veranstaltung Thekenlatein*) ein.
Es ist eine große Ehre und ein großes Vergnügen, den ehemaligen Bundesfinanzminister Hans Eichel in unserem Zukunftsstadtteil zu Gast zu haben. Vielleicht hat der als „Sparkommissar“ bekannt gewordene Eichel ein paar Tipps für unsere gebeutelte Stadt Duisburg, wie wir auf einen grünen Zweig kommen können.
Ganz sicher erwartet uns ein Vollblut-Politiker der alten Garde, der eine stets erfrischend offene Meinung vertritt. Aus eigenem Erleben darf der Unterzeichnete berichten, unser Gast hat den typisch Kasseler Humor (mehr „Englisch“ als “ Rheinisch“), der mir gut vertraut ist, kommen doch alle meine Vorfahren aus dieser Stadt. Einen unterhaltsamer Einlick in das Wirken von Hans Eichel ist sicher.
Unsere Wege kreuzen sich seit mehr als 30 Jahren im Zusammenhang mit der Künstler-Nekropole von Prof. Harry Kramer in Kassel (www.kuenstler-Nekropole.de). Hans Eichel ist Ehrenmitglied im Stiftungsrat. Wäre Hans Eichel nicht im richtigen Moment der richtige Mann an der richtigen Stelle gewesen, wahrscheinlich wäre das Projekt Künstler-Nekropole nie über die Phase des Konzeptes hinaus gekommen. Wir können sicher das eine und andere Detail über die Geburtshilfe erfahren.
Zur Person
Bei Vorstellung der prominenten Persönlichkeit beschränke ich mich auf einige Fakten. Der im Dezember 1941 in Kassel geborene Politiker hat Germanistik, Philosophie, Politikwissenschaft, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität Marburg und der Freien Universität Berlin studiert. Er ist seit 1964 Mitglied der SPD.
1975 wurde er im Alter von nur 33 Jahren zum Oberbürgermeister von Kassel gewählt. In diesem Amt wurde er 1981 und 1987 bestätigt. In Ausübung des Amtes gehörte er dreimal dem Aufsichtsrat der documenta an, die weltweit zu den renommiertesten Kunstausstellungen gehört.
Bei der Landtagswahl 1991 wurde die SPD überraschend mit einem einem knappen Vorsprung die stärkste Partei in Hessen und bildete daraufhin eine Koalition mit den Grünen. Eichel wurde am 5. April 1991 zum Ministerpräsidenten von Hessen gewählt. Er hielt dieses Amt bis April 1999 inne. Schon wenige Tage später trat er als Nachfolger des im März 1999 zurückgetretenen Oskar Lafontaine als Bundesminister der Finanzen in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung ein.
Hans Eichel war Finanzminister, als die „Agenda 2010“ zur Reform des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarktes zwischen 2003 bis 2005 von der aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen gebildeten Bundesregierung (Kabinett Schröder II) weitgehend umgesetzt wurde. Sicher dürfen wir hier ein paar spannende Hintergründe dieser grundlegenden Neuorientierung erwarten, die m.E. wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg der Bundesrepublik bis heute beigetragen haben dürfte.
Mit der Konstituierung des 16. Deutschen Bundestages schied Hans Eichel nach der Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin am 22. November 2005 aus dem Amt des Finanzministers.
Wir freuen uns auf unseren Gast Hans Eichel und laden herzlich ein.
Mit besten Grüßen
Michael Willhardt
Dienstag 10. Juli 2018 um 19.00 Uhr
Datum: 10. Juli 2018 um 19.00 Uhr
Ort: Traditionskneipe „Alt Hochfeld“
Eigenstraße 50
D-47053 Duisburg-Hochfeld | Zukunftsstadtteil
Anmeldung erbeten – bitte an: thekenlatein@zukunftsstadtteil.de
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Veranstaltet wird die Reihe „Thekenlatein. Gespräche & Kultur am Tresen“ dreimal im Jahr (März – Juli – November) von der gemeinnützigen UG „Institut Z für Migration und Quartiersentwicklung“ in Zusammenarbeit mit dem Verein Zukunftsstadtteil e.V.
Institut Z für Migration und Quartiersentwicklung gemeinnützige UG (HRB 16909)
c/o Zukunftsstadtteil e.V.
Ansprechpartner: Dr. Michael Willhardt (Sprecher des Vorstands) | Dipl. Ing. Eva-Christine Albrecht (2. Vorsitzende) | Justus J. Klasen (1. Vorsitzender)
Eigenstraße 48
D-47053 Duisburg-Hochfeld | Zukunftsstadtteil
Telefon 0203/75 999 999
Email: thekenlatein@zukunftsstadtteil.de
*) Thekenlatein
Gespräche & Kultur am Tresen
Ort: „Alt Hochfeld“
Duisburg-Hochfeld ist ein Schmelztiegel der Biografien. Und wo kommt man sich näher, wenn nicht an der Theke? Seit Anfang 2014 verfügen wir über die Traditionsgaststätte „Alt Hochfeld“. Die klassische Eckkneipe wurde 1957 eröffnet, als die Löhne noch in Tüten ausgezahlt und die Biere (am Zahltag) in Hektolitern gemessen wurden. Hier kamen die Kumpel und die Bewohner des Quartiers zusammen. Die Kneipe war die Drehscheibe für Netzwerke. Wir haben den Charme des Ruhrgebietes in der Kneipe belassen, nur Licht und Technik der Neuzeit angepasst. Wir nutzen unser „Alt Hochfeld“ für Veranstaltungen.
Format: Thekengespräch
Alle vier Monate laden wir Menschen mit großen oder weniger großen Namen zu uns ein, die etwas zu erzählen haben. Vorgestellt werden Unternehmungen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft oder Politik, die mit der Biografie unseres Gastes verwoben sind. Unser Gast wird (symbolisch) am Zapfhahn stehen und berichten. Das kann mit oder ohne Medienunterstützung geschehen, von einer Ausstellung begleitet sein oder als Impulsreferat stattfinden. Details bestimmt der Eingeladene. Wichtig ist genügend Raum für ein engagiertes Gespräch rund um das Thema am Tresen.
Ziel: Lebenserfahrung
Mit der Veranstaltung „Thekenlatein“ wollen wir zur Reputation eines zu unrecht geschmähten Ortes beitragen. Unser Motiv sind spannende Besucher an unserer Theke im Quartier. Der Zukunftsstadtteil Duisburg-Hochfeld ist ein Versuchslabor für Zuwanderung. Seit Beginn seiner Existenz ist Veränderung die Konstante. Ein besonders in den letzten Jahrzehnten permanentes Kommen und Gehen von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen stellt Fragen nach Identität und Heimat, nach Entstehung und Veränderung von urbaner Gesellschaft. Die Szene in Hochfeld ist nicht bestimmt von den Reichen und Schönen, mehr von Armen und Verfolgten. Dem spannenden Schmelztiegel der Ethnien fehlen Fürsprecher. Von unseren Tresengesprächen mit wichtigen Persönlichkeiten profitieren alle Seiten. Der Gast besucht eine fremde Welt und bringt seine gelebte Biografie, seine Lebenserfahrung und Reputation in unseren Stadtteil. Wir spendieren das Faßbier.