Heissa und Holla, die Wasserstoff-Vermarktungsmaschine läuft auf Hochtouren – beteiligt sind zwei Damen

Leider hat der BP-Konzern aktuell verkündet bis 2050 werde es nix mit Wasserstoffautos bzw. Brennstoffzellenautos, man setze stattdessen auf E-Autos.

Wie dem auch sei, mir geht es heute und hier mehr um den Hy-Summit.RheinRuhr. Ein Event der hiesigen Wasserstoff-Phantasten à la „Wasserstoff-Hauptstadt des Planeten … äh … des Universums“.

Nun, dieses Event findet irgendwann statt (Wer will kann hier nachgucken

https://twitter.com/Rasmus_C_Beck/status/1677348539058225153

https://www.hy-summit.ruhr/

oder es lassen.) und wartet mit einigen TOP-Speakern auf. TOP-Speaker sind keine Lautsprecher, sondern besonders wichtige Menschen die Besonderes zu sagen haben. Zumindests eilt ihnen der Ruf voraus. Ich habe da meine Zweifel.

Die sprechen also in Kürze auf der Hy-Summit-Veranstaltung (u.a. Robert Habeck) weshalb die hiesige DBI und etliche andere Wirtschaftsförderungsgesellschaften an Rhein und Ruhr auch viel Zuspruch erwarten sowie viel gute Presseberichterstattung.

Klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen, vor allem weil auf dem Hy-Summit niemand sprechen wird der zum Wasserstoff bzw. zum Vorgehen diesbzgl. auch nur im Ansatz was Kritisches zu vermelden hat.

Ich lasse aber das Event selbst ab jetzt mal ganz beiseite und widme mich einem Aspekt der zwar damit zu tun hat, aber in letzter Konesequenz wichtig  auch für andere Projekte ist und deren eventuell wohlwollende Erwähnung in reichweitenstarken weil bekannten und geschätzten Medien.

So heisst es (Zitat) in dem Werbetext zum Event:

Der Fachkongress ist eingebettet in eine große Wasserstoff-Begleitmesse und wird moderiert von Catherine Vogel und Susanne Wieseler, bekannt aus der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde“.

Hier die Websites bzw. Homepage-Links der beiden WDR-Damen:

https://www.catherinevogel.de/

https://www.susanne-wieseler.de/

Bei Susanne Wieseler gibt es ausserdem auf dieser Seite

https://www.susanne-wieseler.de/events-1

zusätzlich interessante Hinweise was sie in puncto „Events“ so alles für wen moderiert (Zitat):

Moderation von Events:

Kongresse, Fachtagungen, Galas, Führungskräftetagungen, Hauptversammlungen … auch online oder hybrid.

Für Ministerien

(Bundesarbeitsministerium, Bundesfamilienministerium, Landeswirtschaftsministerium, Landesschulministerium …)

Unternehmen

(Daimler Protics, DEVK, HypoVereinsbank, Deutsche Rentenversicherung Westfalen, ABB Deutschland, Bayer)

Organisationen

(Deutscher Städtetag, Bundesbank, Regionalverband Ruhr, IHK in NRW, Business Metropole Ruhr, Conterganstiftung, Kinderschutzbund, Lit.Cologne, Caritas, Ev. Kirche …)

Da stelle ich mir die Fragen, was macht sie nun hauptberuflich oder verquickt sie beides und wie kriegt sie als Moderatorin der „Aktuellen Stunde“ im WDR die möglicherweise konträren Inhalte und Anforderungen – hier kritische TV-Moderation – da wohlwollende Event-Moderation – noch auseinandergehalten?

Und was sagt der WDR dazu?

Nun, ich habe auf der WDR-Website die Compliance-Regeln gesucht, doch nichts gefunden. Stattdessen fand ich dies von der ARD, dem Muttersender des WDR:

https://www.ard.de/ard/die-ard/Leitfaden-ARD-Compliance-Standards-100.pdf

Ziemlich allgemein gehaltenes Gelaber was denn alles sein könnte, müsste und sollte.

Doch siehe da, auch andere haben bereits konkreter nach Konkretem gefragt und berichteten darüber wie folgt:

https://www.dwdl.de/nachrichten/90728/nach_kritik_ard_gibt_doch_einblick_in_complianceleitfaden/

Alles irgendwie ziemlich fragwürdig.

Weshalb ich nun mal konkret bei beiden oben erwähnten Damen nachgefragt habe. Hier meine Fragen an beide:

Guten Abend Frau Vogel, Guten Abend Frau Wieseler,

Sie beide moderieren in Kürze einen Event namens Hy-Summit => https://www.hy-summit.ruhr/

Sie sind ebenfalls beide Moderatorinnen des WDR, u.a. der „Aktuellen Stunde“.

Ich habe folgende Fragen:

1. Wer ist bzgl. des vorgenannten Events Ihr Auftraggeber und welchen Betrag erhalten Sie jeweils für Ihre Moderationen?

2. Ist diese Moderationstätigkeit mit den Compliance-Regeln des WDR „verträglich“ und vereinbar? Bitte senden Sie mir diese Compliance-Regeln zu (.pdf) bzw. einen Link.

3. Per WDR (der einen entsprechenden Auftrag hat) werden Sie durch Gebühren die alle aufbringen sicherlich gut bezahlt und nutzen Ihre „Popularität“ auch für Privatgeschäftliches. Was im Privatfernsehen  (Pro7 usw.) nicht zu beanstanden wäre. Sehen Sie diesen Aspekt selbst kritisch?

Anmerkung: Ich berichte immer kontrovers* und halte dazu auch den notwendigen „Abstand“ ein. Mir würde niemand über den ich kritisch berichte, vor allem nicht die Politik oder die Veranstalter eines solchen  Events jemals einen Moderationsauftrag verschaffen. Auch dann nicht wenn ich es dreimal besser könnte als Sie und es kostenlos täte.

4. Ist eine kritische Berichterstattung über Wasserstoff und eine über dieses Hy-Event in der Aktuellen Stunde noch möglich? Mit anderem Worten: Kollidieren nicht Ihr notwendiger Abstand bzgl. der Neutralität für den WDR mit den Annehmlichkeiten von Moderationsaufträgen für die Wirtschaft und die Politik?

Gruß

DUISTOP

Stadtmagazin für Duisburg

Michael Schulze

 

*vorher stand dort „kontravers“ – das Wortspiel versteht wohl nicht jeder

 

Demokratie in Gefahr – hier ein weiteres Praxisbeispiel warum. Scham-Pus und Kaviar.

Das nun folgende Thema hatte ich an dieser Stelle bereits mehrfach ausführlich behandelt. Es geht um ein bestimmtes Verhalten der Polizei Duisburg. So hatte ich mich dort beschwert, bei gewissen Einladungen z.B. zu Pressekonferenzen etc. nicht berücksichtigt zu werden.

Sinngemäß antwortet man mir daraufhin, angesichts meines Vorwurfs damit gegen das Pressegesetz NRW sowie das Grundgesetz (Gleichbehandlung) zu verstossen, dass man diese Praxis beibehalten will und weiterhin nur bestimmte Pressevertreter bzw. Vertreter bestimmter Presseorgane zulassen bzw. einladen will. Dazu dürften u.a. die WAZ/NRZ, die RP und der WDR gehören. Grundsätzlich kann ich diese Haltung durchaus verstehen, man will eben niemanden wie mich in seiner Nähe haben der womöglich unbequeme Frage stellt. Dabei habe ich mich eigentlich nur auf kostenlosen Scham-Pus und Kaviar gefreut um danach wohlwollend zu schreiben wie effektiv und effizient Verbrechen bekämpft werden.

Egal. Jedenfalls wandte ich mich draufhin ans NRW-Innenministerium, der obersten Aufsichtsbehörde über die gesamte Polizei in NRW. Ich wollte wissen, ob man im Ministerium die Meinung der Polizei Duisburg teilt und ihr Vorgehen gutheisst.

Nach etlichem Hin und Her über Wochen und Monate war ein Pressesprecher angeblich bereit mit der Polizei Duisburg über die Sache zu sprechen. Doch er teilte mir schlußendlich lediglich mit, dass man in Duisburg bei der bisherigen Vorgehensweise bleibt, Ende Gelände. Eine dezidierte Auskunft des Ministeriums auf meine Frage ob man selbst diese Praxis gutheisse ist das nicht.

Daraufhin stellte ich beim Innenminister Anfang Mai eine Dienstaufsichtsbeschwerde über den besagten Pressemann. Die landete in der Personalabteilung.

Nun nach zwei Monaten bekam ich eine Antwort: Man sieht keinen Anlaß  für meine Beschwerde. Ich kann aber gerne auf dem juristischen Wege unter Bezug auf das Pressegesetz NRW gegen das Verhalten in Duisburg vorgehen.

Tja, was sagt man dazu, zwei Behörden die gegen geltendes Recht verstossen  und eine davon ein Ministerium das mir nahelegt zu klagen, um zumindest somit von meinem guten Recht Gebrauch machen zu können.

Wer sich bzw. nun final die Frage stellt, ja warum klagst Du denn nicht, dem antworte ich wie folgt:

Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass ein Verwaltungsgericht zu meinen  Gunsten urteilen wird? Wenn, dann gebe ich ihm/ihr meine Kontonummer, er/sie zahlt mind. 3.000 EURO ein und ich reiche sofort Klage ein. Das Geld gibt es dann bei einem „Sieg“ von mir zurück. Aber bitte, wenn Berufung eingelegt werden sollte und es geht vor’s OVG, frisches Geld nachschiessen. Dann bitte mind. 10.000 EURO.

Ach ja, die Gegenseite riskiert dabei kein privates Geld, nur Steuergeld.

Kleiner Tipp zum Schluß:

Unter dem Titel „Hey, Demokratie“ kann man sich im August ein Bild von der Demokratie in Düsseldorf machen.

Es darf gelacht werden.

https://www.land.nrw/pressemitteilung/hey-demokratie-tag-der-offenen-tuer-im-regierungsviertel

 

 

AfD anscheinend auch in Duisburg und Gelsenkirchen auf dem Vormarsch – mich wundert’s nicht.

In einigen Teilen Ostdeutschlands liegt die AfD laut Umfragen ganz vorn, bei uns im Westen teils auf Platz zwei oder gleichauf mit der SPD. Grob kann man sagen, alle anderen Parteien, die AfD nennt sie „Altparteien“, verlieren und die AfD gewinnt dazu.

Dazu braucht sie gar nicht viel zu tun, eigentlich überhaupt nichts, sie muß nur warten. Und meines Erachtens liegt es auch nicht (nur) an der Ampel in Berlin, so wie es nun ein Schlaumi-CDUler aus Duisssern der RP-Leserschaft aktuell glauben machen und verkaufen will (Zitat):

„Es werde von der Ampelkoalition offenbar versäumt, die Sorgen und Ängste der Bevölkerung angemessen zu adressieren und wirksame Lösungen für die aktuellen Herausforderungen anzubieten, schreibt Dennis Schleß, …“

Quelle: https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/insa-studie-afd-koennte-wahlkreis-in-duisburg-gewinnen_aid-93365681

Es ist viel mehr das Zwischen-Ergebnis, aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, einer Politik aller sog. demokratischen Parteien seit Jahren (vllt. seit Jahrzehnten) die selbst nicht mehr demokratisch sind und wie Dennis Schleß es ausdrückt „die Sorgen und Ängste“ der Menschen nicht ernst nehmen. Ausser vielleicht ihre eigenen Sorgen und Ängste beim Verteilen von Pöstchen und Ämtern womöglich zu kurz zu kommen.

Seit über fünf Jahren liefere ich an dieser Stelle die eindeutigen Belege dafür.

Heute kam erneut ein Beleg, diesmal von der NRW-Staatskanzlei, aufgrund zweier Dienstaufsichtsbeschwerden von mir. Ich berichte im nächsten Artikel konkret darüber.

Die Entwicklung in Bezug auf die AfD sehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Der AfD traue ich übrigens nicht zu es besser zu machen, ganz abgesehen davon wer alles in der Partei Mitglied und nicht der Demokratie zugeneigt ist – ganz besonders in Thüringen und Sachsen. Um es noch ganz diplomatisch auszudrücken. Über diejenigen AfD-Mitglieder die ich in Duisburg bisher kennengelernt habe, kann ich lediglich sagen, dass nicht sehr viel dahinter steckt, ansonsten sind sie mir bisher persönlich nicht unangenehmn aufgefallen.

Tja, Letzteres kann ich von Link, Sagurna und Co. nicht einmal im Ansatz behaupten.

Dennis Schleß sollte mal in den Spiegel gucken um zu erkennen wer der Demokratie am meisten schadet. Er kann sich auch gerne bei mir melden und von mir direkt erfahren was hier tatsächlich abgeht. Denn obwohl er Ratsmitglied ist, und deshalb dürfte er einige meiner Beiträge per Mail  bekommen haben, hat er anscheinend überhaupt kein Ahnung und blassen Schimmer oder was viel schlimmer ist, es interessiert ihn einen Scheissdreck, wie es um Duisburg steht und die um die Demokratie vor Ort.

So schliesst sich der Kreis. QED

Ach ja, Schleß kann sich auch gerne mal mit Herrn MdL-Falzewski von der SPD auseinandersetzen und dürfte leicht feststellen, dass dieser politische Nichtstuer, ebenso wie seine MdL-Kollegen Philipp und Börner, die es seit Jahren bereits vormachen, uns lediglich viel Geld kosten. Schleß kann mir gerne Belege liefern, dass ich mich irre. Die Drei selbst wollen oder können das nicht, angefragt habe ich bei ihnen nämlich schon mehrfach.

Lediglich Börner war einmal bereit mit mir und meinem Team zu sprechen. Viel herumgekommen ist dabei allerdings nicht.

 

 

Projekt „Stark im Norden“ gestartet – Fragen an die begleitende und betreuende Beratungsfirma

Im Beitrag vor diesem habe ich bereits auf das Projekt und seinen Start hingewiesen – sowie einige kritische Anmerkungen gemacht.

Nun habe ich bei der begleitenden und betreuenden Beratungsfirma IBIS aus Duisburg mal nachgefragt:

Guten Abend,

Sie bzw. Ihr Team von IBIS betreuen das ISEK-Projekt „Stark im Norden“ in Duisburg.

Dabei geht es in den Stadtteilen Alt-Hamborn und Marxloh um mögliche Verbesserungen (u.a. Integration) unter Zuhilfenahme eines 50 Mio. EURO Förderpakets aus Berlin.

Dazu habe ich folgende Fragen:

1. Wer ist Ihr Auftraggeber dieses Projekt zu begleiten/zu betreuen usw.?

2. Wie hoch ist die Auftragssumme und was ist dafür von Ihnen zu leisten – innerhalb welchen Zeitraums?

3. Wie sehen die konkreten Auftragsziele aus und wann und wie werden diese regelmässig auf ihre Erreichung überprüft/validiert?

4. Wurde der Auftrag offiziell und öffentlich ausgeschrieben?

5. Mindestens eine IBIS-Gesellschafterin ist Mitglied der SPD (in Viersen). Hat das die Auftragsvergabe beeinflusst?

6. Welche Erfahrungen bringen Sie und Ihr Team mit, die Sie und Ihr Team für den Auftrag qualifizieren?

Mit freundlichem Gruß

DUISTOP
Stadtmagazin für Duisburg

Michael Schulze

Ankunftsstadtteil – neues Wort für den selben ewigen Mist in bezug auf die Integration

50 Millionen EURO dürfen nun, aus Berlin kommend, in Alt-Hamborn und Marxloh verballert werden. Angeblich will SPD-Häuptling „Gegeltes Haar“ Özdemir die Knete besorgt haben und zig Millionen mehr, das hatte er vor seiner erneuten Wieder-Wahl zum MdB behauptet. Aber Pustekuchen und gelogen. Meine Recherchen dazu, ist schon länger her, ergaben nichts dergleichen an Anhaltspunkten. Ebensogut könnte ich behaupten die Gelder besorgt zu haben. Dasselbe in viel kleiner spielt Özdemir gerade mit Bas im Duett.

So behaupten beide aktuell rund 260.000 EURO für den Denkmalschutz gesichert zu haben.

https://spd-duisburg.de/baerbel-bas-mahmut-oezdemir-sichern-fast-260-000-euro-fuer-den-denkmalschutz-in-duisburg/

Das ist aber auch Vollschwachsinn.

Zurück zu den zig Penunsen für den Norden. Nun ist das eingetreten was ich bereits vor geraumer Zeit zu dem Thema vorausgesagt habe. Das Ganze wird einfach in ein neues wohlklingendes Wortkleid gesteckt, Ankunftsstadtteil, und schwupps hat man eine suppi Begründung dafür die 50 Mios trotzdem sinnlos zu verballern. So ähnlich wahrscheinlich wie die Zuschüsse von „Demokratie leben“ ausgegeben werden – keiner weiß wofür. Meine diversen Fragen an die hiesigen Großempfänger wie z.B. Genc Osman e.V. ergaben nichts. Ich würde mich also nicht wundern, wenn es demnächst Ankunftsvereine gibt und Ankunftsfrittenbuden sowie Ankunftsbordelle – alle bereit für Fördergeld, weil es ja so gut klingt.

Dahinter verbirgt sich aber meistens einfach nur sinnloses Geldausgeben für nix und wieder nix. Meine Meinung.

Wie gesagt, im Norden ist man nun stark gestartet (Projektname: „Stark im Norden“) und ein paar wenige Mitmachende aus der Bürgerschaft fanden sich ein um erstmalig Ideen zu diskutieren. Natürlich angeleitet und begleitet von einem Team von Beratenden die ihr Geld mit genau solchen Projekten verdienen, teils begleitend über zehn Jahre lang. Was sie genau machen, keine Ahnung. Ihre Websites sind so aussagekräftig wie Arztberichte für Medizinlaien. Ihr Handwerk betreiben sie in allen bundesdeutschen Städten und Kommunen. Ich gehe davon aus eine einzige Blaupause reicht um alle Städte gleichermassen zufrieden zu stellen, weil alle dieselben Probleme und Ankunftsstadtteile haben.  Ich lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren, nur leider kommt da nie viel ausser Schweigen. Sie könnten wenigstens behaupten, dass ohne ihre Arbeit alles noch viel schlimmer wäre, aber selbst dazu reicht es nicht. Und das ärgert mich deshalb ganz besonders, weil derartige Firmen immer wie Monstranzen ihre Transparenz und die Bürgerbeteiligung so sehr in der Vordergrund stellen. Damit ist aber wohl meistens gemeint man dürfe ihnen nur die ihnen angenehmen Fragen stellen.

Dass sie selbst nichts leisten müssen, ergibt sich oft aus ihrer Arbeitsweise. Sinngemäß: Wir orientieren uns an den Vorschlägen aus der Bürgerschaft und lassen uns von ihr inspirieren. Teils kommt dann noch z.B. das Wort „Flow“.

So würde mich mal interessieren was das IBIS-Institut aus Duisburg, das „Stark im Norden“ begleitet und betreut, denn für seine Services bekommt, ebenso wie die ebenfalls zu Rate gezogenen Architekten sowie die Firma empirica (s.u.).

Bisher habe ich nämlich auf meine Nachfragen bei diesen sogenannten Profis und ihren Auftraggebern, meistens Städte mit zuviel Fördergeld, nie erfahren was das alles konkret bringen soll bzw. am Ende tatsächlich konkret gebracht hat. IBIS hatte ich bisher noch nicht befragt.

Auffällig ist diesmal zusätzlich noch die eindeutige Verbindung zwischen hiesiger Politik und dem beauftragten Beratungsunternehmen – immerhin diesmal eins aus Duisburg und nicht aus Dortmund. Welch Zufall, die IBIS-Mitgesellschafterin Patricia Jessen ist an ihrem privaten Wohnort in Viersen auch dortiges SPD-Mitglied.

Was per se nicht schlimm wäre, wenn man nicht, in Duisburg empfehlenswert, vermuten müsste, dass das dazu führen könnte, dass sich eine Beratungsfirma oftmals so konform zu den Zielen des Auftraggebers und Geldgebers verhält, in diesem Falle die Stadt (=SPD), dass kaum was Gutes dabei herumkommen kann. Ausser das, was die Stadt will aber nicht was die in den Stadtteilen Lebenden und Wohnenden wollen.

Und deshalb, so meine Vermutung, wird es so kommen wie meistens in solchen Fällen, viel Geld ist futsch und wenig sinnvolle und brauchbare  Ergebnisse werden erzielt.

Duisburg ist zukunftslos, da könnt Ihr Geld reinstecken wie Ihr wollt, mit dem „Personal“ wird das nie was.

Da könnt Ihr aus Ruhrort ein Enkel-Ruhrort, aus Marxloh einen Ankunftsstadtteil oder aus Wedau ein Los-Angeles-Bullerbü machen wollen, das wird nicht klappen.

Hier noch ein paar Links:

https://du-starkimnorden.de/wordpress/

https://du-starkimnorden.de/wordpress/tp1c/

Zusätzlich gibt es dann auch noch eine wissenschaftliche Begleitforschung. Die (empirica Forschung & Beratung mit Sitz in Berlin, Bonn und Leipzig) wird wahrscheinlich zu dem Resultat kommen wie toll alles läuft und gelaufen ist. =>  https://du-starkimnorden.de/wordpress/tp1d/

empirica ist sogar „präqualifiziert“, da kann dann wirklich nichts mehr schiefgehen. => https://www.empirica-institut.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen_Referenzen/PDFs/Praequalifizierung_IHK_230523_geschwaerzt.pdf

https://ibis-institut.de/ibis-team/

https://www.spd-viersen.de/patricia-jessen

Fazit:

Der Integration und den Stadtteilen im Norden wird das alles nichts bringen. Vielleicht wird ein Zentrum für „Irgendwas-mit-Integration-oder-Kultur“ gebaut, aber das hatte die Stadt eventuell sowieso vor zu bauen. Ev. wird auch nur eine Schule repariert, was dann natürlich einen besonders integrativen Vorgang darstellt.

Bei derartigen Vorgängen kommt es mir immer so vor als säße ich in einem Film mit bescheuert daherlabernden Figuren, denen man bereits beim ersten Mal ihres Auftauchens am liebsten den Hals umdrehen würde.

So ähnlich wie bei Veranstaltungen zur City oder zur Stadtentwicklung auf denen Link, DBI-Chef Beck, Wirtschaftsdez. Rüscher oder ein Berater in orangenen Socken Duisburg mit Los Angeles vergleicht. Und alle Anwesenden sitzen da und klatschen auch noch, obwohl ihnen gerade im übertragenen Sinne mit Anlauf ins Gesäß getreten wurde. Mit der begleitenden  unausgesprochenen Frage:

Und Du bescheuertes Arschloch glaubst mir diesen Scheiss auch noch, bist Du blöd?

 

Unternehmen aus Singapur steigt bei DGT ein

Der Terminalkonzern PSA aus Singapur sichert sich den Zugriff auf Umschlagkapazitäten im größten Binnenhafen der Welt. Das Unternehmen wird neuer Gesellschafter beim Duisburg Gateway Terminal (DGT) auf der Kohleninsel.

Die chinesische COSCO war bei dem Projekt ehemals involviert ist aber inzwischen ausgestiegen.

Es geht um einen Beteiligungsanteil von PSA in Höhe von 22%. Nach Abschluss der Transaktion wird PSA zusammen mit Hupac, HTS und Duisport Gesellschafter der DGT sein. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die deutschen Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden.

Die PSA International Pte Ltd (PSA) mit Hauptsitz in Singapur hat nach eigenen Angaben bereits Vereinbarungen zum Erwerb der Minderheitsbeteiligung an der DGT unterzeichnet.

Das Unternehmen befindet sich im Besitz der Staatsholding Temasek.

„Deutschland ist ein Jagdgrund“: https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/staatsfond-aus-singapur-kauft-in-deutschland-ein-15702027.html

Vollkommen unklar ist bezugnehmend auf den Ausstieg der Chinesen als Gesellschafter der DGT der Einfluss von chinesischen Firmen per 5G-Technologie. So soll auf der Kohleninsel nicht nur der Klimaschutz Einzug halten sondern auch 5G.

 

UNI-Campus in Wedau noch lange nicht in trockenen Tüchern

Angesichts von „hohem“ Besuch aus Düsseldorf verfasste die Presseabteilung der Stadt wegen der Bedeutung des Besuchs für die Idee eines neuen UNI Campus in 6-Seen-Wedau (im nördlichen Teilbereich) ein herzergreifendes Werbe-Pamphlet.

https://www.duisburg.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Duisburg/102010100000204953.php

Wie schon kürzlich von mir berichtet halten wir mal fest: Der UNI Campus soll, wenn es so liefe wie uns Stadt und Gebag dies seit Jahren versprechen und ankündigen, unbedingt nach Wedau. Soll!

Nur leider gibt es bisher noch nicht einmal eine Kostenzusage – immerhin geht es um eine Milliarde EURO – bis dato geschätzt.

Angeblich sei zumindest der Flächenbedarf der UNI vor allem für Ingenieurswissenschaften gegeben, eine Erweiterung und damit auch Erneuerung des Gebäudebestands der UNI also vonnöten.

Doch wundere ich mich schon wie schlecht das Matching in dem Falle läuft – andererseits wundere ich mich auch nicht, denn die Gebag und auch die Stadt kündigen ja laufend was an, was dann gar nicht kommt bzw. nicht eintritt.

So gehe ich davon aus die vielen angeblichen Investoren für 6-Seen-Wedau und die anderen Großbauprojekte gibt es gar nicht. Diese Vermutung hatte ich ja bereits mehrfach geäussert.

Erstens nicht wegen der derzeitigen Konjunktur (Inflation), Baukosten, Fachkräftemangel etc., aber auch weil die Mär vom ach so tollen Duisburg einfach nicht verfängt.

Der Campus wäre natürlich ein absoluter Glücksfall, denn wie bei anderen Objekten wie u.a. dem LANUV am Bahnhof zahlt die Staatskasse NRW (also wir alle) gerne horrende Mietkonditionen – ich berichtete bereits mehrfach. Im Falle des LANUV darf ich an die 24,50 EURO pro qm Kaltmiete erinnern.

Ganz ehrlich, vielleicht ist einfach noch nicht final ausbaldowert wer in den Genuß des vielen Geldes kommen soll, wenn Sie wissen was ich meine.

Fazit:

Da die UNI eigentlich UNI DUE heisst und Essen mit im Boot sitzt, kann es natürlich sein, dass von dort Signale kommen den neuen Campus ev. besser in Essen zu bauen. Wer weiß.

 

Unsere Vollversagenden entdecken die GründerInnen – wieder mal – GÄHN – SCHNARCH

Angeblich wurde jetzt die Beziehung zwischen der DBI und dem StartUp-Förderableger von DUISPORT namens Startport neu geordnet, strukturiert, was auch immer. So richtig kapiert habe ich nicht was ab jetzt und somit künftig anders sein wird.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/gruender-wie-startport-und-dbi-gemeinsam-fuer-duisburg-werben-id238859353.html

DBI und Startport gemeinsam für Duisburg! Aha und bisher war das anders?

Meine Fresse, was für ein erneut elendiges Rumgelaber, während sich an den wenigen Aktionen sowieso nichts ändert weil sich die daran Beteiligten bzw. die dafür Verantwortlichen nicht ändern.

Nächste Woche dann wird uns erzählt dass auch die Stadt mit im Boot sitzt, weil der OB mal pupsen musste, und dann die Woche auch noch die Gebag mitmischt, und danach die Woche die Sparkasse sich dazugesellt, … UPPS jetzt bin ich beim Schreiben tatsächlich kurz eingepennt.

Und dauernd dazu diese Grinsebildchen die nur denen beim Fort- und Wegkommen helfen die abgebildet werden.

Wäre allein dieses dauernde positive Geschwafel wirklich Realität, man wie würde Duisburg dastehen. Stattdessen bleibt es Geschwafel und ich sehe auch kein Lichtlein wann es in diesem unterirdischen Labertunnel heller wird.

Duisburg ist zukunftslos, basta!

 

Investor lobt die Wasserstoff-Hauptstadt-Duisburg? Logisch, er kann mit willigen Vollversagenden rechnen.

Und wieder ein Wasserstoff-Hersteller, diesmal aus Norwegen, namens Hydrogen Pro – letztens berichtete ich über einen aus Frankreich – der ebenfalls die sogenannte Wasserstoff-Hauptstadt-Duisburg außerordentlich schätzt. Laut WAZ wollen die Norweger genau deshalb bei uns investieren.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/wasserstoff-hauptstadt-duisburg-was-norwegische-firma-plant-id238850763.html

https://hydrogen-pro.com/2023/06/15/branch-opening-germany/

Logisch, hier finden sie ja auch genau das Terrain und die Bedingungen die man braucht. Jede Menge willige Vollversagende die alles tun und bezahlen was man fordert, Hauptsache es hört sich nach Zukunft und Wasserstoff an.

Link und Beck (DBI) dürften sich nun wieder freuen angesichts der tollen Nachricht wer alles nach Duisburg will um hier sein Geld auszugeben.

Und ausgerechnet auf dem neuen Campus-Ruhrort von Haniel wollen die Nordeuropäer ihre „Zelte“ aufschlagen. Na dann ist ja alles suppi, wenn ihre Fußabdruck-Bilanz künftig in die Berechnungen des enkelfähigen Ruhrorts eingehen und Haniel dafür einen TOP-Award erhält.

Und natürlich investieren die Norweger auch in den USA – bzw. dort nehmen sie die Vorzüge des Inflation Reduction Acts in Anspruch.

UPPS: Die Elektrolyse-Anlagen selbst werden allerdings in China hergestellt.

Tja und damit wir alle wissen wo der Hammer hängt wird in der WAZ gleich auch noch der günstige Industriestromtarif gefordert den Bundesminister Habeck bereits ins Spiel brachte. Ja sicher, bitteschön.

Interessant auch einer der drei grossen Shareholder bei Hydrogen Pro …

https://hydrogen-pro.com/shareholders/

… namens Clearstream Banking SA.

https://de.wikipedia.org/wiki/Clearstream

 

 

 

„So kann es nicht weitergehen.“ – Fragen an DocCaro alias Carola Holzner

Während der Corona-Pandemie gelangte sie zu viel Aufmerksamkeit, die Ärztin Carola Holzner. Sie ist seitdem weiterhin öffentlich als DocCaro „unterwegs“, hat in den sozialen Medien 330.000 FollowerInnen und war auch im TV präsent. Sie arbeitet zur Zeit  bei Helios in Duisburg als Notfallärztin.

Nun hat sie sich erneut kritisch zu Wort gemeldet, zur medizinischen Versorgung in Deutschland, was DerWesten.de aufgriff und thematisierte:

https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/doc-caro-duisburg-corona-instagram-id300575430.html

Daraufhin habe ich ihr heute morgen mal ein paar konkrete Fragen gestellt:

Guten Morgen,

auf DerWesten.de habe ich folgenden Beitrag entdeckt:

https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/doc-caro-duisburg-corona-instagram-id300575430.html

Darin werden die Probleme der med. Versorgung bundesweit grob thematisiert aber leider nicht konkret benannt.

Ferner werden von Ihnen Lösungen in Aussicht gestellt die auf einem Privatsender im Herbst erörtert werden sollen.

Meine Fragen:

1. Wäre es nicht besser die wesentlichen Probleme konkret jetzt und sofort öffentlich zu machen und gleich auch die (möglichen) Lösungsideen?

2. Welche Probleme gibt es denn konkret in Duisburg bzw. konkret in bezug auf die Helios-Klinik an der Sie beschäftigt sind?

3. Auf klinkbewertungen.de (z.B.) werden teils schlechte Bewertungen über das Helios-Klinikum veröffentlicht und nur eine Empfehlungsrate von rund 2/3 (https://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-st-johannes-hospital-duisburg).

Hapert es auch in der Klinik bzw. in Kliniken selbst an etlichen Ecken? Wenn ja werden diese Probleme auch erörtert und angegangen und hängen diese ev. auch mit den sonstigen med. Problemen bundesweit zusammen?

4. Ganz aktuell: Vor drei Tagen erschien auf spiegel-online ein kritischer Bericht über den Alkoholkonsum von Ärzten:

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/alkoholismus-unter-aerzten-operieren-sie-schneller-dann-sind-sie-schneller-beim-bier-a-92ce1b95-a4f1-4c1a-8f2d-391f0103bb28

Wie groß ist z.B. dieses Problem Ihrer Einschätzung nach – ev. auch beim sonstigen Personal (Alkohol, Tabletten etc.) – bundesweit?

5. Was halten Sie von solchen Rankings wie „Beste Krankenhäuser Deutschlands“ wie sie z.B. das FAZ-Institut herausgibt:

https://www.faz.net/asv/beste-krankenhaeuser/

Sind diese seriös und ernst zu nehmen oder nur Marketing und PR?

Mit freundlichem Gruß

DUISTOP
Stadtmagazin für Duisburg
Michael Schulze

 

NACHTRAG / ZUSATZFRAGE:

Zusätzlich möchte ich 6. noch wissen ob Sie auch bereits mit der zuständigen Politik über die von Ihnen angedeuteten Probleme gesprochen haben – wenn ja mit wem und was ist dabei konkret herausgekommen?